Widerspruch innerhalb eines Monats
Gegen den Bescheid kannst du Widerspruch einlegen – in der Regel innerhalb eines Monats ab Zugang. Danach wird er bestandskräftig.
Viele Pflegebedürftige werden zu niedrig eingestuft – und verschenken damit jeden Monat Geld. Prüfe in 15 kurzen Fragen, welcher Pflegegrad realistisch ist.
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15 Fragen zu Alltag, Selbstständigkeit und Begutachtung. Danach erhältst du deine persönliche Auswertung per E-Mail.
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Darauf kannst du dich bei deinem Check verlassen.
Über den Pflegegrad entscheidet die Pflegekasse – auf Grundlage einer Begutachtung durch den Medizinischen Dienst, bei Privatversicherten durch Medicproof. Bewertet wird, wie selbstständig die pflegebedürftige Person ihren Alltag bewältigen kann.
Dabei werden sechs Lebensbereiche mit unterschiedlicher Gewichtung betrachtet. Am stärksten zählt die Selbstversorgung. Aus der Summe ergibt sich eine Punktzahl von 0 bis 100, die einem Pflegegrad zugeordnet wird. Oft fehlen nur wenige Punkte für den nächsten Grad.
Ist der Pflegegrad zu niedrig, kannst du gegen den Bescheid in der Regel innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen. Hat sich der Zustand verschlechtert, ist jederzeit ein Antrag auf Höherstufung möglich. Verbindlich entscheidet immer die Pflegekasse.
Der Medizinische Dienst (bei Privatversicherten Medicproof) begutachtet sechs Lebensbereiche: Mobilität, geistige Fähigkeiten, Verhalten und Psyche, Selbstversorgung, Umgang mit Krankheit und Therapie sowie Alltag und soziale Kontakte. Daraus ergibt sich eine Punktzahl von 0 bis 100.
Pflegegrad 1 ab 12,5 Punkten · Pflegegrad 2 ab 27 · Pflegegrad 3 ab 47,5 · Pflegegrad 4 ab 70 · Pflegegrad 5 ab 90 Punkten (Stand 2026). Oft fehlen nur wenige Punkte für den nächsten Grad.
Am stärksten zählt die Selbstversorgung, also Waschen, Anziehen, Essen und Toilette. Und: Du kannst jederzeit eine Höherstufung beantragen, wenn sich der Zustand verschlechtert – nicht nur einmal im Jahr.
Schon gewusst?
Viele Pflegebedürftige werden zu niedrig eingestuft – oft fehlen nur wenige Punkte zum nächsten Grad.
Wie diese Faktoren bei EUCH zusammenspielen, zeigt dir deine persönliche Auswertung.
Finde in wenigen Minuten heraus, wie deine Situation einzuordnen ist.
Jetzt Check starten →Gegen den Bescheid kannst du Widerspruch einlegen – in der Regel innerhalb eines Monats ab Zugang. Danach wird er bestandskräftig.
Bei der Begutachtung zeigen sich viele Pflegebedürftige von ihrer besten Seite. Das führt oft zu einer zu niedrigen Einstufung. Ein Pflegetagebuch und eine anwesende Pflegeperson helfen.
Du hast Anspruch auf das Gutachten des Medizinischen Dienstes. Erst damit siehst du, in welchen Bereichen Punkte fehlen.
In deiner Auswertung erfährst du, worauf ihr in eurer Situation achten solltet.
Anspruch Direkt ist ein unabhängiger Ratgeber und weder eine Pflegekasse noch eine Behörde. Deine Auswertung ist eine Ersteinschätzung auf Basis deiner Angaben; sie ersetzt keine Rechtsberatung und keine verbindliche Auskunft. Verbindlich entscheidet die Pflegekasse auf Grundlage der Begutachtung. Bei Ablehnung, Widerspruch oder komplexen Pflegesituationen wendet euch an einen Pflegestützpunkt oder eine unabhängige Pflegeberatung.
In drei Schritten erhältst du Klarheit über deinen Anspruch.
Gezielte Fragen zu deiner Situation — in rund 5 Minuten beantwortet.
Deine Angaben werden strukturiert von unserem Experten Team ausgewertet und eingeordnet.
Du erhältst deine persönliche Auswertung mit verständlicher Einschätzung und nächsten Schritten.
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