Pflegegrade verstehen: So wird eingestuft
Der Pflegegrad wird nach dem Begutachtungsassessment des Medizinischen Dienstes ermittelt. Dabei geht es nicht um die Diagnose, sondern um den tatsächlichen Hilfebedarf im Alltag. Fünf Bereiche werden bewertet, darunter Mobilität, Körperpflege, Ernährung und hauswirtschaftliche Versorgung. Wer sich gut auf den Besuch vorbereitet, kann die Einstufung positiv beeinflussen. Dazu gehört, dass der Pflegebedarf an typischen Alltagssituationen deutlich wird — nicht nur an „guten Tagen“. Pflegegrad 1 bedeutet einen geringen, Pflegegrad 5 einen sehr schweren Hilfebedarf.