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Pflegegeld: Welcher Pflegegrad — und wie viel Geld steht euch zu?

Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, hat oft Anspruch auf mehr Unterstützung als gedacht. 15 Fragen, 5 Minuten — und du weißt, wo ihr steht.

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Wie ist eure aktuelle Situation?

Pflege beginnt gerade
Wir pflegen schon länger
Pflegegrad wurde abgelehnt
Begutachtung steht an

Dauer ca. 5 Min.

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15 Fragen zu Pflegebedarf, Begutachtung und eurer Situation. Du erhältst direkt deine persönliche Auswertung.

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🔍 Voraussetzungen

Wer hat Anspruch auf Pflegegeld — und wie viel steht euch zu?

Pflegegeld steht pflegebedürftigen Menschen mit einem anerkannten Pflegegrad zu, wenn sie von Angehörigen oder anderen privaten Pflegepersonen zu Hause betreut werden. Die Höhe richtet sich nach dem Pflegegrad und reicht von rund 332 € im Pflegegrad 2 bis zu über 1.000 € im Pflegegrad 5.

Wichtig ist: Pflegegeld ist nicht automatisch mit jeder Pflegeleistung kombinierbar. Wer Pflegesachleistungen oder Tages- und Nachtpflege in Anspruch nimmt, muss prüfen, wie diese Leistungen das Pflegegeld beeinflussen. Genau diese Abwägungen geht der Check mit dir durch.

Pflegebedürftigkeit im Alltag

Voraussetzung ist ein Hilfebedarf im Alltag bei Aktivitäten wie Körperpflege, Ernährung oder Mobilität, der regelmäßig und über einen längeren Zeitraum besteht.

Pflege zu Hause durch Angehörige

Pflegegeld wird gewährt, wenn die Pflege zu Hause erfolgt — etwa durch Ehepartner, Kinder, andere Verwandte oder nahe Angehörige.

Anerkannter Pflegegrad (2 bis 5)

Die Pflegekasse erkennt den Pflegebedarf nach einer Begutachtung durch den Medizinischen Dienst an. Pflegegeld gibt es ab Pflegegrad 2.

💡

Schon gewusst?

Auch wer sich bereits in Pflegegrad 1 befindet, kann eine erneute Begutachtung beantragen, wenn sich der Pflegebedarf verschlimmert.

Davon hängt euer Anspruch ab

  • Die Selbstständigkeit im Alltag
  • Der anerkannte Pflegegrad
  • Wer die Pflege übernimmt
  • Kombination mit anderen Pflegeleistungen

Wie diese Faktoren bei EUCH zusammenspielen, zeigt dir deine persönliche Auswertung.

✅ Lohnt sich der Check?

Typische Situationen, in denen sich der Check lohnt

  • Ein Elternteil braucht zunehmend Hilfe im Alltag
  • Ihr pflegt bereits, habt aber nie einen Pflegegrad beantragt
  • Der Antrag auf einen Pflegegrad wurde abgelehnt
  • Der bestehende Pflegegrad wirkt zu niedrig eingestuft
  • Die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst steht an
  • Ihr wisst nicht, ob Pflegegeld oder Pflegedienst besser passt
📚 FAKTEN NEBENBEI

Wissen für deine Situation

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Pflegegrade verstehen: So wird eingestuft

Der Pflegegrad wird nach dem Begutachtungsassessment des Medizinischen Dienstes ermittelt. Dabei geht es nicht um die Diagnose, sondern um den tatsächlichen Hilfebedarf im Alltag. Fünf Bereiche werden bewertet, darunter Mobilität, Körperpflege, Ernährung und hauswirtschaftliche Versorgung. Wer sich gut auf den Besuch vorbereitet, kann die Einstufung positiv beeinflussen. Dazu gehört, dass der Pflegebedarf an typischen Alltagssituationen deutlich wird — nicht nur an „guten Tagen“. Pflegegrad 1 bedeutet einen geringen, Pflegegrad 5 einen sehr schweren Hilfebedarf.

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Pflegegeld oder Pflegesachleistung: Der Unterschied

Pflegegeld bekommt ihr ausgezahlt, wenn die Pflege selbst organisiert wird. Ihr entscheidet frei, wofür das Geld verwendet wird. Pflegesachleistungen hingegen werden von professionellen Pflegediensten erbracht und direkt mit der Pflegekasse abgerechnet. Beides kann kombiniert werden, aber die Summe aus Pflegegeld und Sachleistungen ist begrenzt. In manchen Fällen ist ein Wechsel sinnvoll, wenn sich der Pflegebedarf ändert. Zusätzlich gibt es den Entlastungsbetrag sowie weitere Leistungen wie Verhinderungspflege oder Tagespflege.

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Die Begutachtung: So bereitet ihr euch vor

Der Besuch des Medizinischen Dienstes ist entscheidend für die Pflegegradeinstufung. Bereitet euch darauf vor, dass der Pflegebedarf an realen Alltagssituationen erklärt wird. Tagebuch, Medikamentenlisten und ein konkretes Beispiel für den Morgen, den Tag und die Nacht helfen. Ein Angehöriger sollte anwesend sein und ergänzen, wenn der Pflegebedürftige etwas vergisst oder herunterspielt. Nach dem Besuch erhaltet ihr einen Bescheid mit der Begründung. Bei einer zu niedrigen Einstufung kann Widerspruch eingelegt werden — dafür gilt eine Frist von vier Wochen ab Zustellung des Bescheids.

Häufige Stolperfallen

  • Begutachtung unvorbereitet — ein 'guter Tag' verfälscht das Bild
  • Widerspruchsfrist verpasst
  • Entlastungsbetrag und Zusatzleistungen nie abgerufen

In deiner Auswertung erfährst du, worauf ihr in eurer Situation achten müsst.

⚠️ Wichtiger Hinweis

Wann ihr euch direkt beraten lassen solltet

Eure Auswertung ist eine fundierte Ersteinschätzung auf Basis eurer Angaben. Sie ersetzt keine Rechtsberatung und keine verbindliche Auskunft der Pflegekasse. Bei komplexen Fällen — etwa Ablehnung eines Pflegegrades, Widerspruch gegen eine Einstufung, Einkommens- und Vermögensanrechnung bei stationärer Pflege oder Wechsel zwischen Pflegegeld und Pflegesachleistung — wendet euch an eure Pflegekasse, einen Pflegestützpunkt oder eine unabhängige Pflegeberatung.

🔍 So funktioniert's

Von deinen Antworten zur persönlichen Auswertung

In drei Schritten erhältst du Klarheit über deinen Anspruch.

1

Quiz ausfüllen

Gezielte Fragen zu deiner Situation — in rund 5 Minuten beantwortet.

2

Auswertung erhalten

Deine Angaben werden strukturiert von unserem Experten Team ausgewertet und eingeordnet.

3

Klarheit haben

Du erhältst deine persönliche Auswertung mit verständlicher Einschätzung und nächsten Schritten.

❓ Häufige Fragen

Antworten auf deine Fragen

Alles Wichtige rund um den Pflegegeld-Check auf einen Blick.