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Schwerbehindertenausweis & GdB: Kläre, wo du stehst

Erstantrag, zu niedrige Einstufung oder Ablehnung - beantworte ein paar Fragen und erhalte deine persönliche GdB-Auswertung als PDF.

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Frage 1 von 157%

Wie sieht deine Situation aus?

Ich will erstmals einen Antrag stellen
Mein GdB ist zu niedrig eingestuft
Mein Zustand hat sich verschlechtert
Mein Antrag wurde abgelehnt

Dauer ca. 5 Min.

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15 Fragen zu deinen Beschwerden, deiner Alltagssituation und dem Stand deines Antrags. Deine persönliche Auswertung ist für 35,00 € inkl. MwSt. erhältlich.

  • Verständliche Einordnung deiner Angaben zum Grad der Behinderung
  • Überblick über mögliche Nachteilsausgleiche und Merkzeichen
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🔍 Voraussetzungen

Was der GdB ist — und ab wann Schwerbehinderung vorliegt

Der Grad der Behinderung (GdB) beschreibt, wie stark sich gesundheitliche Beeinträchtigungen auf deinen Alltag auswirken. Er wird in Zehnerschritten von 20 bis 100 festgestellt. Maßgeblich ist nicht die Diagnose an sich, sondern die Auswirkung im täglichen Leben — und dass die Beeinträchtigung in der Regel länger als sechs Monate besteht.

Ab einem GdB von 50 gilt man als schwerbehindert. Damit sind Nachteilsausgleiche verbunden, etwa ein Steuerfreibetrag, zusätzlicher Urlaub, besonderer Kündigungsschutz oder ein früherer Rentenbeginn. Bei einem GdB von 30 oder 40 ist auf Antrag eine Gleichstellung im Arbeitsleben möglich.

Auswirkung statt Diagnose

Bewertet wird, was dir im Alltag schwerfällt — Gehstrecken, Belastbarkeit, Konzentration, Selbstversorgung.

Dauer von mindestens sechs Monaten

Vorübergehende Beschwerden fließen in der Regel nicht ein. Chronische Verläufe schon.

Gesamtbild statt Einzelwerte

Mehrere Erkrankungen werden in ihrem Zusammenspiel betrachtet, nicht einfach zusammengezählt.

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Schon gewusst?

Bei einem GdB von 30 oder 40 kannst du bei der Agentur für Arbeit eine Gleichstellung beantragen — damit greifen wichtige arbeitsrechtliche Schutzregeln.

Davon hängt deine Einstufung ab

  • Art und Anzahl deiner Erkrankungen
  • Wie stark dein Alltag eingeschränkt ist
  • Wie lange die Beschwerden schon bestehen
  • Wie gut die Auswirkungen ärztlich dokumentiert sind

Wie diese Faktoren bei DIR zusammenspielen, zeigt dir deine persönliche Auswertung.

✅ Lohnt sich der Check?

Typische Situationen, in denen sich der Check lohnt

  • Du überlegst, erstmals einen Antrag zu stellen
  • Dein festgestellter GdB wirkt zu niedrig
  • Dein Gesundheitszustand hat sich verschlechtert
  • Dein Antrag wurde abgelehnt und du weißt nicht, wie es weitergeht
  • Du bist unsicher, welche Nachteilsausgleiche dir offenstehen
  • Du willst wissen, welche Unterlagen wirklich zählen
📚 FAKTEN NEBENBEI

Wissen für deine Situation

🎁

Welche Nachteilsausgleiche es gibt

Mit anerkannter Schwerbehinderung sind unter anderem ein steuerlicher Pauschbetrag, fünf Tage Zusatzurlaub im Jahr, ein besonderer Kündigungsschutz und ein früherer Rentenbeginn möglich. Je nach Beeinträchtigung können Merkzeichen wie G (erhebliche Gehbehinderung), aG (außergewöhnliche Gehbehinderung), B (Begleitperson) oder H (hilflos) hinzukommen — sie entscheiden über weitere Vorteile, etwa bei Mobilität und Nahverkehr. Welche davon konkret greifen, hängt vom festgestellten GdB und den Merkzeichen ab.

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Warum viele zu niedrig eingestuft werden

Der häufigste Irrtum: Man nimmt an, die Einzelwerte mehrerer Erkrankungen würden addiert. Das ist nicht so. Bewertet wird, wie sich die Beeinträchtigungen gegenseitig verstärken oder überschneiden — ein GdB 30 plus GdB 20 ergibt deshalb selten 50. Wer nicht alle Beschwerden nennt oder deren Alltagsfolgen nicht beschreibt, verschenkt Punkte. Besonders oft fehlen psychische Belastungen und Begleiterkrankungen im Antrag.

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Was gute Unterlagen ausmacht

Arztberichte, die nur Diagnosen auflisten, helfen wenig. Aussagekräftig sind Befunde, die konkret beschreiben, was eingeschränkt ist: Gehstrecke, Belastbarkeit, Schmerzen, Therapiehäufigkeit, Fehlzeiten. Aktuelle Berichte wiegen schwerer als alte. Bei einer Verschlechterung ist ein Verschlimmerungsantrag mit frischen Befunden der übliche Weg.

Häufige Stolperfallen

  • Beschwerden werden im Antrag unvollständig genannt
  • Befunde beschreiben Diagnosen statt Alltagsfolgen
  • Widerspruchsfrist nach dem Bescheid verstreicht ungenutzt

In deiner Auswertung erfährst du, worauf du in deiner Situation achten solltest.

⚠️ Wichtiger Hinweis

Wann du dich direkt beraten lassen solltest

Deine Auswertung ist eine unabhängige Ersteinschätzung auf Basis deiner Angaben. Sie ersetzt keine Rechtsberatung und keine verbindliche Auskunft des Versorgungsamts. Wir stellen keine Anträge und treffen keine Feststellungen. Bei komplexen Fällen — etwa Widerspruch, Klage oder strittigen Merkzeichen — wende dich an einen Sozialverband oder eine auf Sozialrecht spezialisierte Kanzlei.

🔍 So funktioniert's

Von deinen Antworten zur persönlichen Auswertung

In drei Schritten erhältst du Klarheit über deinen Anspruch.

1

Quiz ausfüllen

Gezielte Fragen zu deiner Situation — in rund 5 Minuten beantwortet.

2

Auswertung erhalten

Deine Angaben werden strukturiert von unserem Experten Team ausgewertet und eingeordnet.

3

Klarheit haben

Du erhältst deine persönliche Auswertung mit verständlicher Einschätzung und nächsten Schritten.

❓ Häufige Fragen

Antworten auf deine Fragen

Alles Wichtige rund um den GdB-Check auf einen Blick.