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BAföG: Hast du Anspruch auf Förderung?

Viele Studierende und Azubis lassen BAföG liegen, weil sie glauben, ihre Eltern verdienen zu viel — oft stimmt das nicht. 15 Fragen, 5 Minuten — und du weißt, wo du stehst.

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Frage 1 von 157%

Wo stehst du gerade?

Studium geplant
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Schule oder Ausbildung
Antrag wurde abgelehnt

Dauer ca. 5 Min.

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15 Fragen zu Ausbildung, Wohnsituation, Einkommen und Familie. Du erhältst direkt deine persönliche Auswertung.

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🔍 Voraussetzungen

Wer hat Anspruch auf BAföG — und wie viel Förderung ist möglich?

BAföG unterstützt Schüler, Auszubildende und Studierende bei der Ausbildungsfinanzierung, wenn sie oder ihre Eltern die Kosten nicht allein tragen können. Förderfähig sind unter anderem schulische und berufliche Ausbildungen sowie ein Erststudium an Universitäten und Hochschulen — vorausgesetzt, die persönlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen sind erfüllt.

Die Höchstförderung liegt bei derzeit bis zu 992 € monatlich (inkl. Zulagen für Kranken- und Pflegeversicherung), wovon ein Teil später zinsfrei zurückgezahlt werden muss. Ob dir ein Zuschuss oder ein zinsfreies Darlehen zusteht, hängt von deiner Ausbildung, deinem Wohnsitz, deinem Alter und dem Einkommen deiner Eltern ab.

Förderfähige Ausbildung oder Studium

BAföG fördert schulische und akademische Ausbildungen, die eine erste Berufsqualifikation vermitteln. Dazu gehören z. B. Abitur, Fachhochschulstudium oder Universitätsstudium.

Altersgrenze bei Beginn

Für Studierende gilt in der Regel, dass das Studium bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres begonnen werden muss. Für Schüler und Azubis gibt es teilweise andere Fristen.

Einkommen & Vermögen im Rahmen

Das Einkommen deiner Eltern und dein eigenes Einkommen sowie Vermögen dürfen bestimmte Freibeträge nicht übersteigen. Diese Freibeträge machen BAföG für viele erst lukrativ.

💡

Schon gewusst?

Auch wenn deine Eltern „zu viel“ verdienen, können hohe Freibeträge für Geschwister, Altersvorsorge oder Eigenheim darauf anrechnen. Viele Antragsteller bekommen daher mehr als erwartet.

Davon hängt dein Anspruch ab

  • Das Einkommen deiner Eltern
  • Deine Wohnsituation (bei den Eltern oder eigene Wohnung)
  • Dein eigenes Einkommen und Vermögen
  • Geschwister in Ausbildung

Wie diese Faktoren bei DIR zusammenspielen, zeigt dir deine persönliche Auswertung.

✅ Lohnt sich der Check?

Typische Situationen, in denen sich der Check lohnt

  • Du fängst bald ein Studium oder eine Ausbildung an
  • Deine Eltern verdienen "zu viel" — glaubst du
  • Du hast Geschwister, die auch in Ausbildung sind
  • Deine Eltern können oder wollen dich nicht unterstützen
  • Du willst ein Auslandssemester machen
  • Dein erster BAföG-Antrag wurde abgelehnt
📚 FAKTEN NEBENBEI

Wissen für deine Situation

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Elternabhängig oder elternunabhängig: Der entscheidende Unterschied

Die meisten Studierenden bekommen elternabhängiges BAföG. Dabei fließt das Einkommen der Eltern mit ein, sofern sie dich nicht dauerhaft unterstützen können oder müssen. In bestimmten Fällen — etwa nach einer abgeschlossenen Erstausbildung, bei Heirat, Kind oder ausreichender Berufstätigkeit — kann elternunabhängiges BAföG möglich sein. Dann zählt nur dein eigenes Einkommen und Vermögen. Der Check zeigt dir, welche Regelung auf deine Situation zutreffen könnte.

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Freibeträge: Warum sich der Antrag öfter lohnt als gedacht

Bei der sogenannten Bedürftigkeitsrechnung werden nicht alle Einkünfte deiner Eltern 1:1 angerechnet. Es gibt Freibeträge für Arbeitnehmerpauschalen, Kinder, Altersvorsorgeaufwendungen, Eigenheim und Unterhaltspflichten. Auch dein eigenes Einkommen und Vermögen wird nur mit einem Teil angerechnet. Deshalb ist es oft falsch, BAföG vorab als „unmöglich“ abzutun. Eine frühe Antragstellung lohnt sich in der Regel.

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Rückzahlung einfach erklärt: Nur die Hälfte, gedeckelt

BAföG besteht aus einem Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss, und einem zinsfreien Darlehen. Maximal die Hälfte der geförderten Summe muss später zurückgezahlt werden — aktuell mit einer Obergrenze von 10.000 €. Die Rückzahlung beginnt frühestens fünf Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer und erfolgt in monatlichen Raten. Das macht BAföG im Vergleich zu anderen Krediten sehr günstig.

Häufige Stolperfallen

  • Nie beantragt, weil "lohnt eh nicht"
  • Antrag erst nach Semesterstart — Geld gibt es nicht rückwirkend
  • Fachrichtungswechsel ohne Beratung

In deiner Auswertung erfährst du, worauf du in deiner Situation achten musst.

⚠️ Wichtiger Hinweis

Wann du dich direkt beraten lassen solltest

Deine Auswertung ist eine fundierte Ersteinschätzung auf Basis deiner Angaben. Sie ersetzt keine Rechtsberatung und keine verbindliche Auskunft des zuständigen Studierendenwerks oder Amtes für Ausbildungsförderung. Bei komplexen Fällen — etwa Ablehnung, Förderhöchstdauer, Auslandsförderung oder Widerspruchsverfahren — wende dich direkt an dein Studierendenwerk oder das zuständige Amt.

🔍 So funktioniert's

Von deinen Antworten zur persönlichen Auswertung

In drei Schritten erhältst du Klarheit über deinen Anspruch.

1

Quiz ausfüllen

Gezielte Fragen zu deiner Situation — in rund 5 Minuten beantwortet.

2

Auswertung erhalten

Deine Angaben werden strukturiert von unserem Experten Team ausgewertet und eingeordnet.

3

Klarheit haben

Du erhältst deine persönliche Auswertung mit verständlicher Einschätzung und nächsten Schritten.

❓ Häufige Fragen

Antworten auf deine Fragen

Alles Wichtige rund um den BAföG-Check auf einen Blick.